Der folgende Verein vermittelt (seriös) Au pair:

Verein für internationale Jugendarbeit
(mit Erlaubnis der Bundesanstalt für Arbeit)

Emdenstr. 14
30167 Hannover
Tel: 0511/131 72 94
Fax: 0511/161 24 02
E-mail: aupair@t-online.de

Sprechzeiten: Mo. u. Mi. 15-18 Uhr
Di. u. Do. 9-12 Uhr

Eine weitere Au-pair-Agentur:www.apv-alzey.de


Praktikanten

Wenn ein neues Schuljahr anfängt, können kinderreiche Familien, die - wie wir - im Einzugsbereich einer Berufsfachschule für Kinderpflege oder für Sozialpädagogik etc. wohnen, Schülern einen Praktikumsplatz anbieten. Die Schulen machen keine Werbung, um Praktikumsplätze in Familien zu finden, es spricht sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda herum und die Bewerberlisten sind meist lang.

Inga Heger, 20 Jahre, angehende Kinderpflegepraktikantin aus Amelinghausen, erzählt über ihren Berufsalltag:

Hallo,

für mich war immer klar, daß ich mit Kindern arbeiten wollte. Ich habe schon ein einjähriges Praktikum im Kindergarten absolviert und zusätzlich 4 Wochen in einem heilpädagogischen KiGa hospitiert. Zuhause betreue ich meine beiden kleinen Nichten und die ganzen Nachbarskinder noch dazu. Abends bin ich viel zum Babysitten unterwegs. Bei mir kommt keine Langeweile auf.

Seit Anfang des Schuljahres bin montags 5 Stunden (außer in den Schulferien) in einer Drillingsfamilie in Lüneburg. Um 8.00 Uhr morgens hole ich mit der Mutter zusammen die Kinder aus dem Bett. Dann gibt’s erstmal Milchfrühstück, die Flaschen habe ich zubereitet. Anschließend wird gespielt, alle drei Kinder werden frisch gemacht und angezogen. Dann wird aufgeräumt, gesaugt, evtl. die Betten frisch bezogen. Danach geht’s ab nach draußen, mit allen dreien im Jogger. Dabei erledigen wir einige Besorgungen und kaufen Gemüse für’s Mittagessen. Manchmal gehen wir auf den Spielplatz oder in den Garten und werden unterwegs oft angesprochen: "Was, so eine junge Mutter und gleich dreifaches Glück...." Die Zeit vergeht wie im Fluge, dann ist es schon Zeit zum Mittagessen. Manchmal füttere ich die Drei alleine, manchmal mit der Mutter zusammen. Mit dem alleine-Essen klappt es noch nicht ganz, das üben wir noch, das ist auch meine Aufgabe. Anschließend bringe ich die Drillinge mit ins Bett zum Mittagschläfchen. Dann ist es schon Zeit für mich, Abschied zu nehmen bis zur nächsten Woche.

tschüß

Inga Heger